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Outdoor - Ephesus

Die Reise ins Zeitalter

 

Der Zeitreisende ist auf der Spur der anatolischen Geschichte. Er weiss genau, wie wichtig es ist, zu träumen. Er schliesst die Augen um den Klang der fahrenden Pferdekutschen auf den Marmorstrassen zu hören. Verhandlungen von Händlern, Kommandos der Patrouillen in den Strassen der Antiken Altstadt klingen ihm in den Ohren. Von dem Kloster höhrt er die Klänge der Gebetshymne. Auch wenn er die Augen geschlossen hält, sieht er das Licht der brennenden Kerzen.
In der Festung hört der Zeitreisende das Kriegsdröhnen der Armeen, den
Knall der Gewehre, die Gefechte der Schwerter.

 

1.Tag  Ephesus
Die Ausgrabung in diesem Gebiet zeigt, dass die Geschichte der Stadt bis 2000v. Chr zurükgeht.Ephesos hatte Mitte des XI. Jahrhunderts n. Chr. wahrend der Regierung von Justianiusdie Glanzzeit, und die St. Johanes Kirche wurde am Ayasuluk Berg gebaut. Ausserhalb dieser Kirche ist der Artemis-Tempel eine weitere Sehenswürdigkeit.DerTempel war als eines der sieben Wunder der Welt angenommen und im Geburtstag Alexanders d. Gr.namlich 356 v. Chr. von einem Irren verbrannt und von Leuten aus Ephesos wieder gebaut.Die anderen Sehenswürdigkeiten von Ephesos sind die Grotte der Sieben Schlafenden, das Haus der Mutter Maria,die im Jahre 1375
gebaute Isa Bey Moschee und das Ephesos Museum, wo die Kunstwerkeder Ephesos Ruinen ausgestellt sind.Die Ephesos Ruinen sind wegen der übriggebliebenen Kunswerken interessant.

1.Tag  Das Haus der Mutter Maria

9 km von Selçuk entfernt liegt auf dem Bülbüldag (Nachtigallenberg, Coressos) "Panayakulu", eine heilige Stätte der Christenheit und vermutlich im IV. Jahrhundert gebaut. Die an einen Brotofen erinnernde Gebetsnische symbolisiert das goldene Herz Jesu. Kurz bevor Jesus gekreuzigt wurde, vertraute er seine Mutter seinem Weggefährten, dem Apostel Johannes, an.

Nachdem Jesus ans Kreuz geschlagen worden war, befand der Apsostel Johannes, daß ein längeres Verbleiben der Mutter Maria in Jerusalem gefährlich sein könnte und wanerte mit ihr nach Selçuk.. Obwohl dieses Ereignis legendenhaft klingt, gibt es doch interessante Begebenheiten, die für einetatsächliches Vorkommnis sprechen. Der Apostel Johannes hatte sich verpflichtet, das Christentum zu verbreiten und als Ausgangspunkt dafür Ephesos, eine der größten und reichsten Städte seiner Zeit, gewählt. Um die Mutter Maria nicht der in Ephesos herrschenden Vielgötterei aussetzen zu müssen, baute er auf dem Nachtigallenberg geschützt unter Bäumen ein kleines Häuschen und versteckte sie hier.
2.Tag  Pamukkale
 Nahe der Stadt Denizli liegt Pamukkale (Baumwollschloß), zweifellos einzigartig auf der Welt. Schon ca 50 km von Pamukkale entfernt fallen die weißen Kalksinterterrassen auf. Es ist das feenhaft blendede Weiß der versteinerten Kaskaden, die von einigen Meternherabfallen. Das Wasser der heißen Quellen, in dem kalkreiche Salze enthalten sind, fließt bereits seit ca. 8000 Jahren vom Plateau hinab und hat fantastische Stalaktiten, Katarakte und Becken geformt. Um diese Terrassen sauber zu halten, werden die Besucher ersucht, diese nur barfuß zu betreten.
Neben diesem Naturwunder wird auch noch die antike Stadt Hierapolis besichtigt, das im 2. Jhr. v. Chr. vom berühmten pergamenischen König Eumenes II. Gegründet und der Großmutter aller Könige gewidmet wurde. Hier befindet sich der größte Friedhof von Kleinasien mit seinen 3 verschiedenen Grabarten. Auch Apostel Philippus wurde hier getötet. Sein Marthyrium befindet sich in der Nähe des wunderschönen Theaters. Weitere Besichtigungspunkte sind die Agora, ineinander gestürzte Architrave, Pilaster und Säulen und die Nekropole mit vornehmen Sarkoohagen.
3.Tag  Antalya
Die Geschichte von Antalya reicht bis in das 2.Jh.v.Chr. zurück. Attalus II, König der Pergamenen, ließ eine Stadt mit dem Namen Atteleia errichten - das heutige Antalya. Nachfolgend beherrschten Römer, Byzantiner, Seldschuken und Osmanen die Stadt. Überall in Antalya findet man Überreste aus diesen Zeiten.
3.Tag  Konya
Wer ist Mevlana?
Wurde geboren am 30. September 1207 n. Chr. in Wachsch in der Region Balch, Afghanistan. Sein Vater, Baha'eddin Walad war ein Mystiker(=> Fritz Meier, Baha-i Walad, Grundzüge seines Lebens und seiner Mystik. Acta Iranica III 14, E.J. Brill, Leiden 1989.) Er heiratete Gauhar Chatun und bekam 1226 seinen ersten Sohn Sultan Walad. 
1228 ging er mit seinem Vater nach Konya. 1230 wird er Professor für Theologie. Im Januar 1231 stirbt sein Vater. Am Sonnabend den 28.November 1244 trifft er Schamseddin i Täbris, der ihm die spirituellen Welten  zeigt, und der ihn nach dem Verschwinden veranlasst Gedichte zu schreiben. Schamseddin verläßt Mevlana am 14. März 1246 das erstemal. Mevlana scheibt Poesie: Divan-e-Shams (über 45000 Verse) in Persisch, das Mathnavi in 7 Büchern und 24660 Doppelversen und das Fihi ma Fihi, eine Einführung in die Metaphysik um 1256. Mevlana starb in Konya am Abend des 16. Dezembers 1273 n. Chr. im Alter von 66 Sonnenjahren oder 68 Mondjahren, wenige Tage nach einem Erdbeben.
4-5.Tag Kappadokien
Kappadokien ist das Ort, wo Natur und Geschichte in voller Schönheit sich treffen. Während die geografische Ereignisse die Schlote entwickelten, meißelten die Menschen Wohnungen und Kirchen in diese Schlote, beschmückten diese mit Fresken und trugen die Kulturen von Tausender Jahren bis zu unserer Zeit. Der Antike Autor Strabon in der Zeit des römischen Kaisers Augustus erzählt in seinem    17 Band Buch "Geographika" (Anatolien XII, XIII, XIV) die Grenzen von Kappadokien, in Süden die Taurusgebirge, in Westen Aksaray, in Osten Malatya und in Norden Ost Schwarzen Meer Küste erreichendes Gebiet. Heutige Kappadokien Gebiet ist die Nevsehir, Aksaray, Nigde, Kayseri, Kirsehir Städte umfasste Gebiet. Kappadokien umfasst heute die Provinze Nevsehir ,   Niğde ,  Aksaray ,  Kayseri und  Kırşehir Der noch engere, steinige Kappadokien Bereich besteht aus   Ürgüp ,  Avanos ,  Göreme , Derinkuyu, Kaymaklı, Ihlara und ihre Umgebung. 
 
Die in den Felsen eingemeißelte traditionellen Kappadokien Häuser und Taubenschlachten zeigen die Originalität der Umgebung. Diese Häuser wurden in den XIX. Jh. in die Hänge oder in den Felsen eingemeißelt oder aus geschnittenen Steinen gebaut. . . das einzige architektonische Material der Region, der Stein, ist aufgrund der vulkanischen Besonderheiten gut zu bearbeiten, wenn sie aus der Grube rauskommen sind sie ziemlich weich aber nach dem sie mit Luft in Verbindung kommen, werden sie hart und verwandeln sich in ein sehr gutes Baumaterial.
Wegen der Reichhaltigkeit und leicht Bearbeitbarkeit des Materials, wurde in dieser Region originelle Steinbearbeitung und eine architektonische Tradition entwickelt. Das Material des Hofes und der Türen ist Stein. Die Bogen der Türen sind mit Efeu- und Rosettemotiven verziert. Die Taubenschlachten in der Umgebung sind die in Ende der 18. Jh. und 19. Jh. gebaute kleine Bauten. Um die Islamische Bildkunst zu zeigen, wurde ein Teil der Taubenschlachten als Kloster oder Kirche gebaut. Die Fläche der Taubenschlachten wurde durch regional Künstlern verziert und mit Inschriften verschönert.

6.Tag  Afyon
Die traditionelle Wasserwellnes gilt zu den wichtigsten Methoden der Heilterapie.Viele krankheiten werden auf dieser art weise wieder geheilt, in Anlagen wie İçme,Ilıca,Çermik

7.Tag  Çeşme
Der ursprüngliche Name von Çeşme war Cyssus. Erythrai war um 1000 v.Chr. an der Westküste Anatoliens wahrscheinlich eines der zwölf Mitglieder des Ionischen Städtebundes, mit einem bestens geschützten Hafen und gehörte im VI. Jahrhundert v.Chr. zu den größten und bedeutendsten Zentren seiner Zeit mit Handelsbeziehungen zu Ägypten, Zypern und westlichen Ländern.

Çeşme stand unter der Herrschaft der Ionen, Lykier, Perser, Römer und Byzantiner, der Osmanen, der türkischen Aydın - Dynastie und wiederum der Osmanen. Vor Cesme fand 1770 die Seeschlacht zwischen Osmanen und Russen statt, in der die osmanische Flotte fast vollständig vernichtet wurde.


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