An den beiden Ufern dieser Wasserstraße, die Europa und Asien voneinander trennt, herrscht ein harmonisches Nebeneinander von Vergangenheit und Gegenwart, von Glanz und schlichter Schönheit. Neben alten Sommervillen aus Holz stehen moderne Hotels, neben mächtigen Marmorpalästen, eleganten Wohnvierteln folgen kleine Fischerdörfer. Bei einer Bosporus fahrt gleitet man zunächst an der 600m langen Front des Dolmabahce-Palastes vorbei. Es folgt die Yildiz-Palastanlage. dann kommt der Ciragan-Palast, der restauriert und in ein Hotel umgebaut wurde. In der 300m langen marmornen Palastfassade spiegelt sich das Wasser des Bosporus. In Ortaköy, der nächsten Anlegestelle herrscht seit Jahrhunderten religiöse Toleranz, wie eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche in unmittelbarer Nachbarschaft bezeugen. Einen starken Kontrast zu der traditionellen Architektur des Ortes bildet die Bosporusbrücke, die als eine der längsten Hängebrücken der Welt Europa mit Asien verbindet. Der Beylerbeyi-Palast liegt auf der asiatischen Seite hinter den Brückenkopf. Hinter dem Palast erhebt sich der Camlica Hügel von woaus man einen herrlichen Blick auf Istanbul geniesen kann. Am gegenüberliegenden Ufer bilden die aus osmanischer Zeit stammenden Holzvillen einen reizvollen Kontrast zu den Luxuswohnhäusern des Nachbarortes Bebek. Ganz in der Nähe liegt Arnavutköy mit schönen alten Holzvillen. Wenige Kilometer weiter stehen sich an den Ufern die Festung Anadolu Hisari und Rumeli Hisari gegenüber. Nach Anadolu Hisari schmückt der Göksu ( Kücüksu )-Palast das asiatische Ufer. Die Fundamente der zweiten Verbindung zwischen den beiden Kontinenten, der Fatih Sultan Ahmet Brücke, stehen in unmittelbarer Nähe der Festung.
Quelle:Republik Türkei Kulur und Tourismusministerium
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